Tarifvertrag zukunft eurogate

20.12.2018 – Bremen. EUROGATE und ver.di beschließen künftigen Tarifvertrag. Alle Arbeitgeber haben das Recht auf Vereinigung, und die Mitgliedschaft in Arbeitgeberverbänden ist in der Privatwirtschaft freiwillig. Die Unternehmensdichte der Arbeitgeber war in den 2000er Jahren stabil und lag 2013 bei rund 65 %. Es gibt einen deutlichen Trend der Fusion von Organisationen, und dies wird voraussichtlich anhalten. Die vergleichsweise hohe Dichte hängt wahrscheinlich mit der Macht zusammen, die die Arbeitnehmerorganisationen in den Tarifverträgen haben. Der Kongress verabschiedete 1935 den National Labor Relations Act (NLRA) (29 U.S.C.A. Nr. 151 ff.), um das Recht der Arbeitnehmer auf Tarifverhandlungen und andere Gruppenaktivitäten zu etablieren .

Die NLRA gründete auch das National Labor Relations Board (NLRB), eine Bundesbehörde, die befugt ist, das Recht auf kollektive Verhandlungen durchzusetzen (Nr. 153). Die NLRA wurde seit 1935 mehrmals geändert, vor allem 1947, 1959 und 1974. Einseitige Änderungen Während der Zeit, in der ein Tarifvertrag in Kraft ist, darf der Arbeitgeber keine Arbeitsbedingungen ändern, die ein obligatorisches Verhandlungsgegenstand sind, ohne dass zuvor mit der Gewerkschaft verhandelt wird (29 U.S.C.A. Nr. 158[d]). Auch nach Ablauf des Tarifvertrags muss der Arbeitgeber den Status quo beibehalten und darf die obligatorischen Verhandlungspartner nicht einseitig ändern, bis die Parteien in eine Sackgasse geraten sind (Louisiana Dock Co. /NLRB, 909 F.2d 281 [7. Cir. 1990]). Dieses Verbot gegen einseitige Änderungen wird auch dann fortgesetzt, wenn der Arbeitgeber bestreitet, dass die Gewerkschaft der ausschließliche Vertreter sei (Livingston Pipe & Tube v.

NLRB, 987 F.2d 422 [7. Cir. 1993]; NLRB v. Parents & Friends of the Specialized Living Center, 879 F.2d 1442 [7. Cir. 1989]). Sobald die Verhandlungen zwischen den Parteien in gutem Glauben „die Aussicht auf einen Abschluss einer Vereinbarung ausschöpfen“, sind die Parteien in eine Sackgasse geraten, und die Umsetzung einseitiger Änderungen der Arbeitsbedingungen stellt keine unfaire Arbeitspraxis dar (NLRB v. Plainville Ready Mix Concrete Co., 44 F.3d 1320 [6.

Cir. 1995]; United Paperworkers International Union v. NLRB, 981 F.2d 861 [6. Cir. 1992]; Südwestwaldindustrie v. NLRB, 841 F.2d 270 [9. Cir. 1988]). Der Herbst ist die geschäftigste Zeit für Verhandlungen über neue Tarifverträge in Finnland. Denn der Jahreswechsel (Ende oder Anfang des Jahres) ist ein typischer Zeitpunkt für den Beginn neuer Tarifverträge.

Traditionell beginnt die Verhandlungsrunde mit dem Tarifvertrag für den Technologiesektor (einschließlich der Metallverarbeitung), der in gewissem Maße als tempolische Vereinbarung für andere Sektoren dient. Die im Rahmen des dreigliedrigen Wettbewerbspakts 2016 ausgehandelten Tarifverträge wurden nur auf ein Jahr statt der bisher üblichen zwei oder drei Jahre festgesetzt. In den Verhandlungen von 2017 bis 2018 scheinen wieder zwei oder drei Jahre der Standard zu sein. Sobald die NLRB eine Gewerkschaft als exklusiver Verhandlungspartner zertifiziert hat, genießt die Gewerkschaft eine unwiderlegbare Vermutung der Mehrheitsunterstützung für ein Jahr (Fall River Dyeing & Finishing Corp.